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NDMK-21

Nähe trotz Distanz mit den Mitteln der Kunst 2021 

Kunstwoche 15.-22. August 2021

mit Aufbau, Workshop und Präsentationswochenende

Workshops

Sommeratelier mit Otto Zech mit anschließender Präsentation.

Seit 5 Jahren organisiert Zech den „Bindestrich“ - Sommer­workshop in der Dorfhalle Scheffau. Dieser wurde bislang vorwiegend von Kindern, aber auch von Erwachsenen ange­nommen und ist ein Sommerhighlight für alle Beteiligten. Otto Zech möchte 2021 den Workshop mit einer Ausstellung beenden, die Besuchern die Möglichkeit gibt, die Schaffens­prozesse zu betrachten. Die Präsentation soll an einem dafür ungewöhnlichen Ort stattfinden, den er mit den Teilnehmenden gestalten wird.
Otto Zech arbeitet als Künstler und Pädagoge in Wuppertal. Er ist bundesweit bekannt für seine Projektarbeiten im sozialen Raum mit sogenannten „Randgruppen“. 2010 war er zusammen mit Jörg Oswald künstlerischer Leiter des Kunstprojektes „Bindestrich“.

 
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Bildtext: Interaktive Kunstprojekte machen deutlich, wie Kultur in und zwischen Menschen entsteht, wenn dem Fremden und Neuen Raum und Zeit gegeben wird. Während der reine Selbsbezug in der konventionellen Welt meist Leere erzeugt.
Zitat Prof. Dr. Peter Rödler

Bewegungsatelier mit Claudia Speißer

Workshop mit Claudia Speißer Bewegungs- und Performancekünstlerin, Pantomimin. Dieser Workshop eröffnet einen Raum, in dem wir zusammen forschen wie wir trotz Distanz gemeinsam in Begegnung kommen können. Elemente aus dem Körpertheater, Performance und der Improvisation werden unsere künstlerische Reise inspirieren. Durch das Spiel mit Nähe und Distanz loten wir aus wie Zwischenräume entstehen und wie sie auf uns wirken. Wir lernen etwas über unsere eigenen Grenzen und die der Anderen und werden staunen, was für „neue“ Räume in der gemeinsamen Gestaltung entstehen. Wir werden uns bewegen, gehen, stehen, spüren, alleine und in der Gruppe improvisieren.
Claudia Speißer lebt und arbeitet im Allgäu. Unter ihrer Leitung entstand beim letzten „Bindestrich“ Projekteine Körpertheaterperformance, die den „Begegnungsraum“ an der Ecklismühle mit inklusivem Leben füllte. 
Dies ist möglich unter Einhaltung der zu dem Zeitpunkt geltenden Hygiene- und Abstandsregeln, „3G-Regel“.
Bitte bequeme Kleidung und etwas zum Trinken mitbringen. 

Kunstweg (20.08. - verlängert bis 30.09.21)

Über die Grenzen der Rothach hinweg gibt es einen ca. 3 km langen Kunstweg

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Der 3km lange Kunstweg durchzieht die beiden Grenzgemeinden und nimmt landschaftstypische, charakterprägende Merkmale auf - Wasser, Wiesen, Stadel und Grenzhäuschen. 10 KünstlerInnen werden den Arbeitstitel konzeptionell in Objekte, Raum- und Interaktions- flächen umsetzen. Je nach pandemischer Lage können die KünstlerInnen Menschen in ihr Schaffen einbeziehen und Aktionen anbieten. Als transnationales Projekt ist es geprägt von Künstle- rInnen aus beiden Ländern. Hierzu gehören Max Schmelcher, Otto Zech, Jörg Oswald, Peter Rödler, Ruben Pfanner, Rainer Düvell, Claudia Speißer in Verbindung mit der Lebenshilfe Lindenberg sowie Albrecht Zauner und Marbod Fritsch aus Vorarlberg und dem aus Wildon stammenden Wolfgang Hoffelner.

20.08. - 19.09.21, Kunstweg zwischen Thal und Scheffau


klangband laufer dc8b5 b

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Klangband

Diese Aktion war der aktive Höhepunkt des Präsentations­wochenendes.

Unter der Leitung von Jörg Oswald und Burkard Wehner wurde diese Aktion in Workshops vorbereitet und kam am 21.8.2021 zur Aufführung. 96 KlangläuferInnen teilten sich in zwei Gruppen, die jeweils in den Ortskernen starteten.
Sie spielten ein Instrument, das aus einer tragbaren Orgelpfeife bestand. Mit Abstand wurden die Personen „eingetaktet“, und es wuchs nach und nach das Klangband wie eine Klangwelle durch das Rothachtal. Auf dem Weg waren die KlangläuferInnen Sender und Empfänger. Sie kommunizierten durch Klang untereinander und mit der Umgebung. Der Knoten und das Ziel lag an der Ecklismühle. Angelehnt war die Aktion an die Verwendung des Alphorns. Sie nutzte den Klang als Distanz überwindendes Medium zur Kommunikation. An der Grenze trafen sich die LäuferInnen für ein musikalisches Finale. Der Höhepunkt war dann ein konzertantes Gesamtwerk mit Vokalimprovisation und Orgelklängen.

Samstag 21.08.21, 18 Uhr Scheffau / Thal und Ecklismühle

Unterstützt wird das Projekt vom Fond Soziokultur e.V. aus Mitteln des BKM-Programms NEUSTART KULTUR.

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Projektkoordination

Stephanie Roos-Zech, Thomas Heim, Markus Vögel und Tobias Wirthensohn

Zahlreiche Helfer, Teilnehmer und unser Projektkoordinationsteam sorgen dafür, daß aus schönen Ideen reale Ereignisse entstehen.