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Nähe trotz Distanz mit den Mitteln der Kunst 2021

Kunstwoche 16.-22. August 2021

mit Aufbau, Workshop und Präsentationswochenende

Kunstworkshop

Kunstworkshop mit Otto Zech mit anschließender Präsentation.

Seit 5 Jahren organisiert Zech den Bindestrich Sommer­ workshop in der Dorfhalle Scheffau. Dieser wurde bislang vorwiegend von Kindern, aber auch von Erwachsenen ange­nommen und ist ein Sommerhighlight für alle Beteiligten. Otto Zech möchte 2021 den Workshop mit einer Ausstellung beenden, die Besuchern die Möglichkeit gibt die Schaffens­ prozesse zu betrachten. Die Präsentation soll an einem dafür ungewöhnlichen Ort stattfinden, den er mit den Teilnehmenden gestalten wird.
Otto Zech arbeitet als Künstler und Pädagoge in Wuppertal. Er ist bundesweit bekannt für seine Projektarbeiten im sozialen Raum mit sogenannten Randgruppen. 2010 war er zusammen mit Jörg Oswald künstlerischer Leiter des Kunstprojektes Bindestrich.


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Kunstweg

Über die Grenzen der Rothach hinweg wird ein ca. 5 km langer Kunstrundweg angelegt.

Über die Grenzen der Rothach hinweg wird ein ca. 5 km langer Kunstrundweg angelegt.
Dieser durchzieht die beiden Grenzgemeinden und nimmt landschaftstypische, charakterprägende Merkmale auf – Wasser, Wiesen, Stadel und Grenzhäuschen. Die bildenden KünstlerInnen werden den Arbeitstitel konzeptionell in Objekte, Raum­ und Interaktionsflächen umsetzen. Je nach pandemischer Lage können die KünstlerInnen Menschen in ihr Schaffen einbeziehen und Aktionen anbieten. Als transnationales Projekt ist es geprägt von KünstlerInnen aus beiden Ländern. Hierzu gehören Max Schmelcher, Otto Zech, Gerhard Hoffmann, Jörg Oswald, Marbod Fritsch, Albrecht Zauner, Wolfgang Hoffelner, Jusha + Sven Mueller, Claudia Speißer in Verbindung mit der Lebenshilfe Lindenberg.


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Klangband

Diese Aktion wird der aktive Höhepunkt des Präsentations­ wochenendes sein.

Unter der Leitung von Jörg Oswald und Burkard Wehner wird diese Aktion in 2 Workshops vorbereitet und kommt am 21.8.2021 zur Aufführung. 120 KlangläuferInnen teilen sich in zwei Gruppen, die jeweils in den Ortskernen starten.
Sie spielen ein Instrument, das aus einer tragbaren Orgelpfeife besteht. Mit Abstand werden die Personen "eingetaktet", und es wächst nach und nach das Klangband wie eine Klangwelle durch das Rothachtal. Auf dem Weg sind die KlangläuferInnen Sender und Empfänger. Sie kommunizieren durch Klang untereinander und mit der Umgebung. Die Weg­führung gleicht im Format einer Eieruhr. Der Knoten liegt an der Egglismühle. Angelehnt ist die Aktion an die Verwendung des Alphorns. Sie nutzt den Klang als Distanz überwindendes Medium zur Kommunikation. An der Grenze treffen sich die LäuferInnen für ein musikalisches Finale. Der Höhepunkt ist geplant als konzertantes Gesamtwerk mit Vokalimprovisation und Orgelklängen.


Unterstützt wird das Projekt vom 
Fond Soziokultur e.V. aus Mitteln des BKM-Programms NEUSTART KULTUR.

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Projektkoordination

Stephanie Roos-Zech, Thomas Heim und Markus Vögel

Zahlreiche Helfer, Teilnehmer und unser Projektkoordinationsteam sorgen dafür, daß aus schönen Ideen reale Ereignisse entstehen.